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Einführung

Biometrie ist eine Technologielösung, die sowohl Sicherheit als auch Komfort liefert. Sicherheit und Komfort sind keine Gegensätze mehr. Der Check-In am Flughafen wird ohne Bordkarte möglich. Der Zugang zum eigenen Konto ohne Codes ist dank Biometrie einfacher und zugleich sicherer. Der Zutritt zu sensiblen Bereichen in Unternehmen kann ohne Karten erfolgen. Und Hotels können auf das kostspielige Schlüsselmanagement verzichten. Die Betreiber sparen, und die Gäste haben es noch einfacher.

Die Applied Biometrics GmbH liefert auf der Basis von Biometrie und Identitätsmanagement Lösungen, die den Zugriff auf Computernetzwerke und Anwendungen sowie den Zutritt zu Gebäuden erlauben. Dabei können sich Unternehmen mittels moderner Technik ihre internen Firmengeheimnisse vor Wirtschaftsspionage schützen.

Unsere Produkte sind entwickelt worden, um die herkömmlichen Probleme, die mit Passwort- und Schlüsselmanagement einhergehen mittels der Messung von einzigartigen menschlichen Körper- oder Verhaltensmerkmalen wie Fingerabdruck, Irismuster, Gesichtskonturen, oder Stimmmuster zu eliminieren.

Die biometrische Art der Authentifikation macht es für den Endanwender wesentlich praktischer auf Computer zuzugreifen. Dabei werden zum einen die Sicherheit verbessert und zum anderen die Overheadkosten hinsichtlich der Wartung gesenkt.

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Was ist Biometrie?

Die Nutzung moderner elektronischer Hilfsmittel, wie zum Beispiel Geldausgabeautomaten, Mobiltelefone oder PCs, ist ohne Sicherungssysteme nicht vorstellbar. Passwörter und PINs sollen vor Missbrauch schützen. Die Flut von PINs und Kennwörtern für EC- und Kreditkarten sowie Online-Banking als auch jegliche Form von Online-Services erhöht die individuellen Transaktionskosten, und es wird immer schwieriger, sich in der zunehmend vernetzten Welt zurechtzufinden. Mit der Einführung von Internet, E-Commerce, M-Commerce endet eine Ära der Alleinherrschaft von physischen Identitätsdokumenten, d.h. von Reisepässen, Personalausweisen und Führerscheinen. Für die Authentifizierung und die Feststellung der Identität bei neuen Medien sind biometrische Identifikationsverfahren prädestiniert. Aus der stetig steigenden Komplexität, der individuellen Überforderung durch Merkprozesse resultiert die Notwendigkeit, über Alternativen nachzudenken.

Ein vielversprechender Ansatz ist die Anwendung von biometrischen Identifikationsverfahren, bei denen personen- oder körperspezifische Merkmale zur Identifikation oder Verifikation benutzt werden. Fingerbild-, Gesichts-, Handschriftenprüfungs-, Handgeometrie-, Iris-, Retinaadernmuster- und Stimmenerkennung sind Techniken zur Identifizierung, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Biometrische Identifikationsverfahren sind benutzerfreundlich und komfortabler als das Merken von Passwörtern oder das Tragen von Keycards oder Transpondern. Biometrische Verfahren erlauben eine günstige und schnelle automatisierte Identifizierung für eine Vielzahl von Anwendungen.

Biometrische Verfahren nutzen die Fähigkeit von Computern in Verbindung mit Sensoren oder sonstigen Aufnahmegeräten, menschliche Körper- oder Verhaltensmerkmale zu messen und sie zur Identifikation oder zur Verifikation auszuwerten. Ziel ist es, relevante Informationen über Körper- oder Verhaltensmerkmale zu extrahieren, so effizient wie möglich zu kodieren und anschließend mit anderen auf die gleiche Weise kodierten Körper- oder Verhaltensmerkmalen zu vergleichen. Biometrische Verfahren bestehen aus einer Softwarekomponente (Erkennungsalgorithmus) und einer Hardwarekomponente (Sensor bzw. Aufnahmegerät). Es handelt sich bei einem biometrischen System im Wesentlichen um ein System der Mustererkennung, das sich auf existierende Technologien wie SmartCards stützen kann.

Definition

Der Begriff Biometrie war bis vor wenigen Jahren noch weitgehend unbekannt. Trotz der Aktualität weiß heute ein Großteil der Bevölkerung immer noch nicht viel damit anzufangen. Die Mehrheit der befragten Personen verbindet keinerlei Vorstellung mit dem Wort Biometrie. Nach der Nutzung eines biometrischen Authentisierungsverfahrens befragt, äußerten sich Nutzer bisher grundsätzlich positiv. Die meisten würden gern auf ihre PINs und Passwörter verzichten und sehen in der Biometrie eine Möglichkeit hierfür. Der Begriff Biometrik setzt sich aus den Bestandteilen "Biologie" und "Metrik" zusammen, wobei Biologie die Wissenschaft von den Lebewesen und den Gesetzmäßigkeiten des Lebens

  • die Beschaffenheit eines Lebewesens
  • und die der Natur entsprechende Beschaffenheit ist.

Biometrie wird verstanden als die Lehre von der Identifizierung bzw. Verifizierung eines Individuums anhand eines eindeutig zuzuordnenden menschlichen Merkmals, das physisch oder verhaltensbezogen sein kann. Hierfür wird beim erstmaligen Benutzen eines biometrischen Systems ein Referenzmuster oder ein Referenzdatensatz (ein sog. "Template") des Nutzers gespeichert. Dieser wird bei der späteren Erkennung erneut mit den Merkmalen eines Nutzers verglichen ("gematched"), und anhand eines Toleranzschwellwertes wird entschieden, ob es sich um die entsprechende Person handelt oder nicht. Für jeden Merkmalstyp wird ein Distanz- oder Ähnlichkeitsmaß errechnet. Die Kunst der Modellierung ist es, ein optimales Modell zu finden, welches korrekt zwischen Merkmalsdaten derselben Person und anderen Personen unterscheidet. Biometrische Verfahren haben innerhalb ihrer verschiedenen Verfahren Fingerbild, Fingergeometrie, Gesicht, Handgeometrie, Iris, Retina, Sprechererkennung, Unterschriftenerkennung und Venenerkennung stark differierende technische Eigenschaften und Erfolgskriterien.

(Quelle: von Graevenitz, Gerik (2006), S. 12)

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