HauptseiteTechnologieSprechererkennungStand der Entwicklung

Stand der Entwicklung

Der Sprache und Stimme können Informationen über die Identität des Sprechers entnommen werden. Je nachdem wie der Nasen- und Mundkanal, die Kehle oder die Stimmbänder ausgebildet sind, ergeben sich mit den Sprechbewegungen des Mundes, der Kiefer und der Zunge individuelle Stimmmuster. Ein Sprachsignal enthält Information über die gesprochene Sprache, über das Geschlecht und über die physische sowie emotionale Verfassung der Person. Auch mögen sich Informationen über die geographische, lokale und soziale Herkunft des Sprechers ableiten lassen. Häufig sind Menschen in der Lage, die Identitätsinformation des Sprechers, den sie kennen, zu extrahieren.
Die Sprechererkennung ist abzugrenzen von der Spracherkennung. Die Spracherkennung ist der Begriff für ein System, das gesprochene Sprache bzw. gesprochenen Text in geschriebenen Text umwandelt. Sie beschäftigt sich also mit dem linguistischen Inhalt einer gesprochenen Nachricht. Häufig wird die Spracherkennung fälschlicherweise mit der Sprechererkennung identiziert, obwohl es sich hierbei nicht um ein biometrisches Verfahren im Sinne dieser Arbeit handelt. Die Spracherkennung wird hier nicht behandelt, sondern die Sprechererkennung.
Die Aufnahme der menschlichen Stimme erfordert, dass die zu erkennende Person etwas sagt, der Sprecher muss sein Sprechverhalten zeigen, und deshalb wird Sprechererkennung in die Kategorie der behavioristischen/dynamischen Methoden eingeordnet. Ein Sprachsignal ist eine komplexe Funktion des Sprechers und seiner Umgebung, die auf einfache Weise durch ein Standardmikrofon erfasst werden kann. Im Gegensatz zu physischen biometrischen Identikationsverfahren wie Fingerbilderkennung, ist die Sprechererkennung nicht statisch und enthält keine physischen Merkmale. In der Sprechererkennung werden lediglich Informationen verwendet, die von dem Verhalten, also einer Aktion, abhängen. Sie beinhaltet keine xen, statischen und physischen Charakteristika. Lawrence Kersta von den Bell Labs in den USA machte Anfang der 60iger Jahre den ersten Ansatz für eine automatische Sprecherverifikation. Hierbei entwickelte er ein Sprachbildspektrogramm, das durch ein kompliziertes elektromechanisches Gerät erstellt wurde. Der Stimmabdruck wurde mit einem Verifikationsalgorithmus verglichen, der auf der Basis eines visuellen Vergleichs entworfen wurde. Zusammen mit der visuellen und der akustischen Methode wurde seit den 70er-Jahren die automatische (computergestützte) Sprechererkennung erforscht.

Fingerabdruckschloss L2000

Biometrische Zutrittskontrolle ohne PC mit dem digiID IV zum Preis von 799,00 EUR zzgl. Versandkosten. Direkt zum Shop

BioLite Solo

Biometrische Zutrittskontrolle ohne PC mit dem BioLite Solo zum Preis von 590,00 EUR zzgl. Versandkosten. Direkt zum Shop